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Regionale Verkehrspolitik

 

Nein zum unnötigen Luxus-Veloring

Am 21. Mai 2017 kommt die «Veloring-Initiative» vors Volk.

Der ACS lehnt dieses Projekt insbesondere aus zwei Gründen ab:

1. Für den motorisierten Verkehr machen Ringstrassen Sinn, um zu verhindern, dass er den direkten Weg durch Quartiere wählt. Dies gilt aber nicht für Velofahrende, die direkt von A nach B wollen und fast überall durch Einbahnstrassen fahren dürfen. Für sie ist es wichtig, dass sie immer den direktesten Weg wählen können.

2. Der Veloring soll «in Anlehnung an den internationalen Standard ‚Fahrradstrassen‘» realisiert werden. Das heisst: Auf allen kreuzenden Strassen soll, sofern zulässig, kein Rechtsvortritt mehr gelten, sondern Vorfahrt für Fahrräder, die auch nebeneinander fahren dürfen. Das schafft unnötige Gefahren und Konfliktpotential. Zudem gilt Tempo 30 auf «Fahrradstrassen». Davon betroffen wären Hauptverkehrsachsen wie die Strassburgerallee, Dornacher- und Hochstrasse, oder St. Galler-Ring!

Der ACS sagt Nein zum 25 Millionen teuren Veloring, der kaum Nutzen aber inakzeptable Nachteile bringt. Sagen auch Sie Nein zum Veloring!

Bericht im Clubmagazin des ACS beider Basel (PDF)

Wo es klemmt in der regionalen Verkehrspolitik

Im aktuellen Interview mit RegioTVplus legt ACS-Geschäftsführer Christian Greif den Daumen auf die wunden Punkte in der regionalen Verkehrspolitik. Er kritisiert insbesondere den fehlenden Willen für rasche Lösungen und auch die Verschleppung längst beschlossener Projekte. Er zeigt aber auch auf, dass es durchaus taugliche Ansätze für kurz- bis mittelfristige Verbesserungen gibt.

Der Talk im RegioTVplus

Referendum: Nein zum unnötigen Luxus-Veloring

Gegen einen Veloring wäre grundsätzlich gar nichts einzuwenden - würde dieser fernab der Hauptverkehrsachsen geplant. Aber das Gegenteil ist der Fall. Darum hätte die Umsetzung der Initiative für den Motorisierten Verkehr schwerwiegende Nachteile.

Die Realisierung einer Velo-Komfortroute - abseits der vielbefahrenen Hauptachsen des motorisierten Verkehrs – hätte der ACS gewiss unterstützt, insbesondere dann, wenn dadurch die einzelnen Verkehrsträger hätten entflechtet werden können. So, wie nun aber die Umsetzung vorgesehen ist, wiegen die Nachteilen für den motorisierten Individualverkehr zu schwer.

Bericht im Clubmagazin des ACS beider Basel (PDF)

Referendum: Nein zum unnötigen Luxus-Veloring - Unterschriftenbogen herunterladen

ACS lehnt Verkehrskonzept «Salina Raurica» ab

Der ACS beider Basel begrüsst die Bestrebungen des Kantons, im Pratteler Wirtschaftsgebiet «Salina Raurica» ein für Wohnen und Wirtschaften gleichermassen attraktives Gebiet zu erschliessen. Er fordert allerdings die Bereitstellung einer tauglichen Verkehrsinfrastruktur.

«Salina Raurica» liegt zwischen den historischen Rheinsalinen, in Pratteln, nahe der antiken Bauzeugnisse der Römerstadt Augusta Raurica, unmittelbar am Rhein. Im Januar 2001 hat der Landrat beschlossen, dass dieser Raum als Entwicklungsgebiet von kantonaler Bedeutung genutzt werden soll.

Aufgrund der Nutzung als Wohn- und Arbeitsort wird eine massive Bevölkerungs- und Verkehrsentwicklung erwartet: Prognostiziert sind zusätzliche 40‘000 Personenwege pro Tag! Nur: Auf die Bereitstellung der zur Bewältigung dieser Verkehrsnachfrage notwendigen Strassen-Infrastruktur soll verzichtet werden.

Der ACS beider Basel hat gegen diese Planung Einsprache erhoben.

Bericht (PDF)

Für eine gerechte Motorfahrzeugsteuer

Die Anfang 2013 «ökologisierte» Motorfahrzeugsteuer hat sich als Rohrkrepierer erwiesen. Fahrzeuge, die nur sehr wenig CO2 emittieren, wie etwa Elektro-, Gas- oder Hybrid-Autos werden teilweise höher besteuert, als Pendants, die wesentlich weniger ökologische sind. Eine Revision der Revision ist angezeigt.

Der ACS beider Basel ist der Auffassung, dass die geltende Motorfahrzeug-Besteuerung in mehrerer Hinsicht revisionsbedürftig ist: Einerseits basiert sie teilweise auf Bemessungskriterien, die nicht mehr adäquat sind, anderseits kommen besonders ressourcenschonende Fahrzeuge bei der Besteuerung zu schlecht weg. Mit der zur Diskussion stehenden Revision könnten diese Mängel behoben werden.

Stellungnahme des ACS beider Basel zum Bericht «Ratschlag Teilrevision des Gesetzes über die Besteuerung der Motorfahrzeuge» (PDF)

Petition «Schluss mit Stau in der Hagnau»

Mit einem politischen Vorstoss wollen Exponenten der Baselbieter FDP - federführend mit dabei die beiden ACS-Vorstandsmitglieder Andreas Dürr und Siro Imber - dem Dauerstau in der Hagnau einen Riegel schieben.

Mit dem sogenannten «Erhaltungsprojekt Schänzli» will das Bundesamt für Strassen (ASTRA) den Abschnitt der H18 vom Anschluss Muttenz Süd bis und mit der Verzweigung Hagnau auf der Nationalstrasse A2 instandstellen. Im September 2014 teilte das ASTRA mit, es sei mit einer Sanierungsdauer von vollen sieben Jahren zu rechnen. Doch schon heute, ohne Baustellenchaos, hat die Verzweigung ihre Kapazitätsgrenze überschritten.

Bericht im Clubmagazin des ACS beider Basel (PDF)

Unterschreiben Sie die Initiative «Schluss mit Stau in der Hagnau»: Unterschriftenbogen herunterladen

ACS Beratung +41 61 465 40 40
ACS Pannendienst-Nummer +41 44 628 88 99