


ACS lehnt Gegenvorschlag zur VCS Initiative ab
Der Automobil Club der Schweiz (ACS) lehnt den Gegenvorschlag des Bundesrates zur VCS-Initiative ab. Es darf nicht sein, dass der Staat sich durch eine unsinnige Initiative zeitlich derart unter Druck setzen lässt und damit langfristig erforderliche Lösungen in halsbrecherischem Eiltempo erarbeitet und vorlegt.
Die Finanzierung der Strassen- und Schieneninfrastruktur ist langfristig tatsächlich nicht gesichert. Fachkreise sprechen von einem Investitionsbedarf von über sechzig Milliarden Schweizerfranken bis 2030. Über derart zentrale Projekte und entsprechende Summen darf und kann nicht im Schnellschussverfahren verfügt und beschlossen werden. Eine tragfähige und langfristige Lösung braucht mehr Zeit und wird voraussichtlich erst nach der Volksabstimmung über die VCS-Initiative konstruktiv erarbeitet werden können.
Die Finanzierung der
Strassen- und Schieneninfrastruktur ist langfristig nicht gesichert. Der
Bundesrat möchte deshalb den Preis für die Autobahnvignette und später die
Mineralölsteuern erhöhen. Schienenseitig schlägt er zudem die Schaffung eines
Bahninfrastrukturfonds (BIF) vor. Dieser soll unter anderem mit Abgaben aus dem
Strassenverkehr finanziert werden. Das Konzept ist als Gegenvorschlag zur
VCS-Initiative «Für den öffentlichen Verkehr» vorgesehen, die zusätzlich auch
noch die bestehenden Mineralölsteuer-Erträge zur Schiene umverteilen möchte.
Der ACS lehnt diesen Vorschlag, wie er nun in die Vernehmlassung geschickt worden ist, konsequent ab. Der vorgeschlagene Bahninfrastrukturfonds und die Finanzierungsvorlagen für die Strasse weisen zu viele Mängel auf. So führt die geplante Umverteilung von Einnahmen aus dem Strassen- zugunsten des Schienenverkehrs zu Fehlanreizen, Ineffizienzen und abnehmender Innovationskraft bei den Bahnen. Zugleich fehlen die nötigen Mittel bei der Strasse, die eigentlich vorhanden wären. Diese Mittel könnten für dringend notwendige Investitionen in die Strasseninfrastruktur in allen Landesteilen gebraucht werden.
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Niklaus Zürcher
Direktor Automobil Club der Schweiz
Mobile: +41 79 341 01 67
e-mail: nik.zuercher@acs.ch
Aufhebung des Verbotes für Rundstreckenrennen
ACS begrüsst erneute Diskussion im Parlament
Der Automobil Club der Schweiz (ACS) hat erfreut davon Kenntnis genommen, dass durch verschiedene Vorstösse in National- und Ständerat eine rationale Diskussion der Abschaffung des in der Schweiz geltenden Verbots für Rundstreckenrennen ermöglicht wird. Es ist an der Zeit, dass dieser schweizerischen Kuriosität ein Ende bereitet wird.
Die Einführung des Verbotes für Rundstreckenrennen war die verständliche Reaktion auf einen aufsehenerregenden Unfall mit vielen verletzten und getöteten Zuschauern im französischen Le Mans. In den rund fünfzig Jahren, die seit diesem Unfall vergangen sind, haben sich die Fahrzeuge und die bei Rundstreckenrennen üblichen Sicherheitsmassnahmen so stark verändert, dass die Zuschauer an solchen Anlässen nicht einer höheren Gefährdung ausgesetzt werden, als dies bei andern Grossveranstaltungen auch der Fall ist.
Motorsport ist eine Sportart, welche weltweit grosses Ansehen und viel Anerkennung geniesst.
Sie verlangt von den Sportlern hohe körperliche Leistungen sowie technisches und taktisches Geschick. In vielen Ländern wird Motorsport sogar vom nationalen olympischen Komitee unterstützt, was den Stellenwert dieser in der Schweiz etwas verkannten Sportart
unterstreicht.
Sport ist mit Emotionen verbunden. Dies ist auch beim Motorsport der Fall. Motorsportler frönen mit Herzblut und viel Engagement ihrem Hobby und setzen viel Geld und noch mehr Zeit für ihre sportlichen Ambitionen ein. Wie jeder andere Sportler auch, verdienen sie Anerkennung und Unterstützung durch Volk und Parlament.
Der ACS dankt den an den Vorstössen beteiligten Parlamentariern und erwartet, dass sich die Räte objektiv mit dem Thema befassen und sportlich mithelfen, das überholte Verbot endlich abzuschaffen.
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Niklaus Zürcher
Direktor Automobil Club der Schweiz
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Umweltzonen
Sehr geehrte Damen und Herren
Erfreut durften wir zur Kenntnis nehmen, dass die vom astra erarbeiteten gesetzlichen Grundlagen zur Einführung von Umweltzonen nicht eingeführt werden und das Thema Umweltzonen auf nationaler Stufe bis auf weiteres nicht weiterverfolgt wird. Diese Entwicklung kommt zwar nicht unerwartet, ist aber trotzdem ein wichtiger Schritt in die richtige Richtung.
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ASTRA - Keine Bundesvorgaben für Umweltzonen
Bern, 12.01.2011 - Die Schaffung einer bundesrechtlichen Basis
für
die Einrichtung von Umweltzonen ist in der Anhörung auf
Ablehnung gestossen.
Das UVEK verzichtet deshalb auf eine
Weiterführung des entsprechenden
Rechtsetzungsprojekts.
Der Bundesrat hat heute von diesem Entscheid Kenntnis
genommen.
Bundesamt für Strassen (ASTRA)
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Niklaus Zürcher
Direktor Automobil Club der Schweiz
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VERKEHRSLIGA BEIDER BASEL
Spitzenorganisation der am Strassenverkehr interessierten Verbände,
Clubs, Firmen und Einzelpersonen
der Kantone
Verkehrsliga enttäuscht über Abstimmungsresultate
"Städteinitiative" und
Gegenvorschlag: Ein Nein und ein Ja – aber keine Lösung des Problems
Birsfelden/Basel, 1. Dezember 2010, Das deutliche Nein gegen die radikale "Städteinitiative", aber auch das klare Ja zum Gegenvorschlag des Basler Grossen Rates hat die Verkehrsliga beider Basel – die Dachorganisation der regionalen Verkehrs- und Wirtschaftsverbände – mit Enttäuschung und mit grossen Bedenken zur Kenntnis genommen. Die zweifellos verheerende Verkehrseinschränkungs-Variante ist damit zwar vom Tisch; dennoch muss aus Sicht der Verkehrsliga der gutgeheissene Gegenvorschlag mit seinem etwas geringeren Reduktionsziel und mit seinem Ausschluss der Nationalstrassen in der praktischen Umsetzung ebenfalls als höchst problematisch, ja sogar als unrealistisch bewertet werden.
Der einzig positive Aspekt des Abstimmungsresultates ist der Umstand, dass die Basler Stimmbevölkerung der Extremvorlage eine klare Abfuhr erteilt hat, weil sie offenbar zur Erkenntnis gekommen ist, dass die radikalen Forderungen der "Städteinitiative" jenseits von "Gut und Böse" sind. Nüchtern betrachtet trifft dies allerdings auch für den gutgeheissenen Gegenvorschlag zu.
Denn: Angesichts der weiter zunehmenden Mobilität sowohl beim öffentlichen Verkehr als auch beim Motorfahrzeugverkehr – Experten rechnen nach wie vor mit jährlich rund 2 Prozent Zunahme auf der Strasse – fragt sich die Verkehrsliga, wie Basel-Stadt innert zehn Jahren eine Motorfahrzeug-Reduktion um rund 10 Prozent praktisch realisieren will – ohne rigorose Kapazitätseinschränkungen auf dem Stadtstrassennetz und ohne fiskalische Zusatz-Belastungen des motorisierten Individualverkehrs. Dies hätte aber – aufgrund der nach wie vor nur ungenügend zur Verfügung stehenden Parkier-Infrastruktur – garantiert negative Auswirkungen für den Detailhandel und das Gastgewerbe, aber auch für die Kultur- und Unterhaltungsanbieter.
Als völlig absurd bezeichnet die Verkehrsliga den von der Organisation "Umverkehr" und von grüner Seite umgehend formulierte Anspruch, dass auch mit dem Gegenvorschlag der Ausbau der Nationalstrassen-Osttangente nicht realisiert werden dürfe. Es ist der Verkehrsliga schleierhaft, womit diese Organisationen diese absurde Neuinterpretation des Gegenvorschlags begründen und insbesondere wie sie dieses Ansinnen gegenüber den für die Nationalstrassen zuständigen Bundesbehörden durchsetzen wollen.
Kontakt: Walter Jermann, e. Nationalrat
Präsident Verkehrsliga beider Basel
Tel. 079 439 62 49
Parkraumbewirtschaftung Basel
Souverän macht den Weg frei für eine tragbare Lösung
Muttenz, 14.Juni 2010 – Der ACS Sektion beider Basel dankt den 21'675 Basler Stimmbürgerinnen und Stimmbürger, welche - wenn auch knapp - die einseitige Vorlage zur Parkraumbewirtschaftung in der Stadt Basel verworfen haben. Dank diesem Resultat bleiben die öffentlichen Gratisparkplätze erhalten, wodurch dem motorisierten Individualverkehr keine überzogene Restriktionen auferlegt werden. Auch der Weg ist geebnet für eine regional koordinierte Lösung. Der Ausgang der Referendumsabstimmung zeigt, dass in weiten Kreisen der Bevölkerung der Wunsch nach einer Parkraumlösung besteht, welche den Anliegen der Anwohner, der Arbeitspendler und des Gewerbes zu entsprechen vermag und darüber hinaus mit den benachbarten Gebietskörperschaften abgestimmt ist.
Dass das „Nein“ zur regierungsrätlichen Vorlage als „positives Nein“ zu werten ist, zeigen die konkreten Lösungsansätze. Gleichzeitig mit der Unterschriftensammlung zum Referendum gegen die Parkraumbewirtschaftung wurden auch Unterschriften für die Neuauflage für die inzwischen zu Stande gekommenen Volksinitiativen „Ja zu regionalen Park-and-Ride-Anlagen (Park-and-Ride-Initiative)“ und „Ja zu Parkraum auf privatem Grund (Parkraum-Initiative)“ gesammelt. Mit der Annahme der „Parkraum-Initiative“ könnten z. B. Arbeitgeber ihren Mitarbeitern sowie Hauseigen-tümer ihren Mietern und Besuchern endlich einen gesicherten Parkplatz in unmittelbarer Nähe zur Verfügung stellen. Mit der Umsetzung der „Park-and-Ride-Initiative wiederum, welche die Errichtung von entsprechenden Anlagen an der Peripherie fordert, könnten einerseits die notwendigen flankierenden Massnahmen getroffen werden, um zu verhindern, dass die Stadt von unkontrollierten Verkehrsströmen überschwemmt wird, andererseits für Anwohner, Arbeitspendler und Gewerbe-treibende offen bleibt.
Der ACS Sektion beider Basel hofft, dass die beiden Initiativen bald zur Abstimmung gelangen und an der Urne vom Basler Souverän ebenso gutgeheissen werden. Ebenso gibt der ACS seiner Hoffnung Ausdruck, dass mit dem Entscheid über die Parkraumbewirtschaftung eine tragbare, mit den umliegenden in- und ausländischen Gebietskörperschaften koordinierte Lösung in den Fokus rückt.
Auskunft: Urs Schweizer, Präsident ACS Sektion beider Basel
Tel. 079 222 66 39
ACS Sektion beider Basel, Hofackerstrasse 72, 4132 Muttenz, Tel. 061 465 40 40
Städte-Initiative
Uvek-Entscheid führt Basel ins verkehrspolitische Abseits
Muttenz, 11. Mai 2010 - Ausgelöst durch die grossmehrheitlich als realitätsfremd und wirtschaftsfeindlich taxierte kantonale Volksinitiative zur Förderung des ÖV, Fuss- und Veloverkehrs („Städte-Initiative“), welche eine Reduktion des motorisierten Individualverkehrs von 20 bis 25 Prozent bis 2020 im Kanton Basel-Stadt fordert, sowie durch den Gegenvorschlag der Regierung, im Umweltgesetz das heutige Verkehrsaufkommen zu plafonieren, verlangt die Mehrheit der grossrätlichen Umwelt-, Verkehrs- und Energiekommission (Uvek) immer noch eine Abnahme des Autoverkehrs von 5 Prozent in den nächsten 10 Jahren.
Der ACS Sektion beider Basel tut sich schwer mit dem Mehrheitsentscheid der Uvek, zumal einerseits der motorisierte Individualverkehr auf dem Kantonsstrassennetz bereits abgenommen hat und andererseits ein gesetzlich festgeschriebenes Ziel für dessen Reduktion ohne regionale, grenzüberschreitende Koordination und die hierfür notwendigen Rahmenbedingungen einer Vogel Strauss-Politik gleichkommt und darüber hinaus kaum umsetzbar ist.
Mit dem aktuellen Uvek-Entscheid wurde eine Kommissionsminderheit überstimmt, die dem – vom ACS unterstützten - Gegenvorschlag der Regierung folgt, welcher den motorisierten Individualverkehr auf dem heutigen Stand, unter Ausschluss der Hochleistungsstrassen, plafonieren will. Die Mehrheit fordert dagegen, dass diese in das zukünftige Verkehrsmodell einbezogen werden.
Der ACS steht ein für eine nachhaltige Mobilität. Er setzt sich dafür ein, dass die Wohnqualität in unserer Region verbessert werden kann. Denn jeder von uns ist ja oft auch Fussgänger, Velofahrer oder Benützer des öffentlichen Verkehrs. Aber Qualität bedeutet auch, dass jedermann frei wählen kann, wie er seine Mobilität gestaltet. Wissend, dass die vorhandenen Kapazitäten limitiert sind, lässt der mündige Bürger aber nicht zu, dass ihn selbsternannte Missionare laufend ein schlechtes Gewissen einreden wollen und meinen, sie müssten ihn umerziehen. Der ACS appelliert an den Grossen Rat, Augenmass zu behalten und fordert ihn auf, den Fehlentscheid der Uvek zu korrigieren.
Auskunft: Urs Schweizer, Präsident ACS Sektion beider Basel
Tel. 079 222 66 39
ACS Sektion beider Basel, Hofackerstrasse 72, 4132 Muttenz, Tel. 061 465 40 40
Über 5000 Personen unterschrieben innerhalb kürzester Frist das Referendum gegen das vom Basler Grossen Rat beschlossene Parkraumbewirtschaftungskonzept für die Stadt Basel. Gleichzeitig konnten auch die beiden kantonalen Volksinitiativen «Park-and-Ride-Initiative» und «Parkraum-Initiative» mit bis heute jeweils schon über 3500 Unterschriften eingereicht werden.
Der Gewerbeverband Basel-Stadt freut sich ausserordentlich, dass das Referendum gegen die Parkraumbewirtschaftung innert kürzester Zeit zustande gekommen ist. Das von einer breiten Allianz von Branchen- und Berufsverbänden, lokalen Wirtschafts- und Verkehrsverbänden sowie den bürgerlichen Parteien (CVP, FDP, LDP und SVP) ergriffene Referendum stiess in allen Bevölkerungskreisen auf breite Zustimmung. So kam in wenigen Wochen mehr als das Doppelte der für ein Referendum nötigen 2000 Unterschriften zusammen.
Das Referendum wurde unverzichtbar, nachdem der Basler Grosse Rat ein unausgewogenes, regional unkoordiniertes und gewerbefeindliches Parkraumbewirtschaftungskonzept für die Stadt Basel verabschiedet hatte. Das vorgesehene Konzept benachteiligt das Gewerbe und die KMU-Wirtschaft unverhältnismässig. Es verlangt Strafzölle an der Stadtgrenze für Pendler und Besucher sowie für Anwohner, die sich zwischen den einzelnen Postleitzahlgebieten bewegen. Es ist als «Basler Alleingang» nicht im Geringsten regional abgestützt und enthält keine flankierenden Entlastungsmassnahmen.
Der Gewerbeverband Basel-Stadt erwartet nun, dass der Basler Souverän mit einem «Nein» zum Grossratsbeschluss dem Regierungsrat die Chance gibt, ein Parkraumbewirtschaftungskonzept zu erarbeiten, das die berechtigten Interessen der Anwohner berücksichtigt, aber auch den Interessen der Gewerbetreibenden sowie der Besucherinnen und Besucher unserer Stadt Rechnung trägt. Dies kann nur dann erfolgen, wenn sämtliche Betroffene zu Beteiligten gemacht werden, was heisst, dass auch die Region in den Entscheidungsprozess mit einbezogen wird.
Das Nein gegen das Parkraumbewirtschaftungskonzept ist als «Positives Nein» zu betrachten. Es richtet sich denn auch nicht grundsätzlich gegen die Bewirtschaftung von Parkraum in der Stadt Basel. Allerdings müssen dafür die Anliegen der Anwohner wie auch diejenigen des Gewerbes gleichermassen berücksichtigt und flankierende Massnahmen getroffen werden. Deshalb lancierte der Gewerbeverband Basel-Stadt zusammen mit dem Referendum die beiden Initiativen «Park-and-Ride-Initiative» und «Parkraum-Initiative», für welche zusammen mit dem Referendum bis heute je über 3500 Unterschriften eingereicht werden konnten. Die Unterschriftensammlung für die beiden Initiativen läuft noch weiter.
Mit der Einreichung der «Park-and-Ride-Initiative» und der «Parkraum-Initiative» werden der Basler Stimmbevölkerung zwei konstruktive, das heisst positive Lösungsansätze für die Parkplatzproblematik in der Stadt Basel unterbreitet. Denn bevor der Parkraum in der Stadt Basel weiter verknappt und neu flächendeckend bewirtschaftet wird, soll mit der Umsetzung dieser beiden Initiativen dringend benötigter Parkraum auf privatem Grund und an der Stadtperipherie geschaffen werden.
Der Gewerbeverband Basel-Stadt und die breite Allianz gegen das unkoordinierte Parkraumbewirtschaftungskonzept danken den Baslerinnen und Baslern, die das Referendum und die Initiativen unterschrieben und die konstruktiven Elemente der Forderungen erkannt haben. Mit einem «Nein» zum Parkraumbewirtschaftungskonzept wird dem Regierungsrat des Kantons Basel-Stadt die Möglichkeit gegeben, eine neue, zukunftsorientierte, regional koordinierte und den Bedürfnissen der Wohn- und Arbeitsbevölkerung Rechnung tragende Parkaraumbewirtschaftung zu erarbeiten.
Weitere Informationen: www.kmu-channel.ch; www.parkraum-basel.ch
Weitere Auskünfte
Peter Malama
Direktor Gewerbeverband Basel-Stadt Fon 079 322 08 33
Petra Studer
Bereichsleiterin Politik Gewerbeverband Basel-Stadt Fon 079 474 65 62
Bundesrat lehnt Offroader-Initiative ab
Mit Befriedigung nimmt der Automobil Club der Schweiz (ACS) zur Kenntnis, dass der Bundesrat die Offroader-Initiative ablehnt. Der als indirekter Gegenvorschlag eingebrachte Entwurf zur Revision des CO2 Gesetzes weist grundsätzlich in die richtige Richtung, wird aber durch das Parlament in den kommenden Beratungen in einzelnen wichtigen Punkten den schweizerischen Verhältnissen angepasst werden müssen.
Der ACS steht mit Überzeugung hinter dem Ziel, die CO2-Emissionen der Motorfahrzeuge zu senken. Dass dazu staatliche Vorgaben notwendig sind, ist unbestritten. Im Sinne der Nachhaltigkeit setzt er sich aber dafür ein, dass die Eingriffe ver-
nünftig sind und in einem ökologischen und ökonomischen Gleichgewicht stehen.
In diesem Sinne hat der ACS bezüglich der CO2-Emissionen von Motorfahrzeugen immer gefordert, auf einen schweizer-ischen Alleingang zu verzichten und sich an die Entwicklungen in der EU anzulehnen. Aufgrund von Grösse und Topographie unseres Landes sowie des relativ hohen Wohlstandes bestehen zwischen der EU und der Schweiz allerdings erhebliche Unterschiede, die es zumindest in einer Übergangsphase zu berücksichtigen gilt. Wie verschiedentlich aufgezeigt wurde, kommt es sonst zu einer markanten Verteuerung der Neufahrzeuge, was für die rasche Erneuerung der Fahrzeug-flotte hinderlich ist. Diese Erneuerung stellt aber eine der wichtigsten Massnahmen zur Reduktion des CO2-Ausstosses dar. Eine direkte Übernahme des Fahrplans und der Bestimmungen der EU kommen deshalb für den ACS nicht in Frage.
Medienkontakt: Niklaus Zürcher, Direktor Automobil Club der Schweiz
Telefon direkt: 031 328 31 22
Torpedierung des Zubringers Allschwil im Grossen Rat
Mit dieser Kehrtwende muss das rot-grüne Lager definitiv die Verantwortung übernehmen für die negativen Auswirkungen auf den Verkehrsfluss und die damit verbundene Verschlechterung der Wohnqualität im Basler Hegenheimerquartier sowie für die Erschwerung des Pendlerverkehrs in das Allschwiler Gewerbegebiet Bachgraben, wo laufend neue Arbeitsplätze entstehen.
ACS Sektion beider Basel, Hofackerstrasse 72, 4132 Muttenz, Tel. 061 465 40 40
Hauchdünne Annahme des Rückbaus am Wasgen- und Luzernerring
ACS bedauert das Resultat
Muttenz, 27. September 2009 - Die Basler Stimmbürgerinnen und Stimmbürger haben den Entscheid des Grossen Rats vom Dezember 2008 mit 51,17 % Ja gegen 48,83 % Nein hauchdünn bestätigt und somit ein drohendes Verkehrschaos am Wasgen- und Luzernerring in Kauf genommen. Der ACS Sektion beider Basel bedauert den Ausgang der Abstimmung, zumal er überhaupt nicht davon überzeugt ist, dass das 30 Millionen Franken schwere Projekt die in der Regierungsvorlage dargelegte Verkehrsverflüssigung und –beruhigung bringen wird.
Eine Kapazitätsreduktion auf dieser wichtigen Ringstrasse zum jetzigen Zeitpunkt – ohne Vorhandensein einer entsprechenden Entlastungsstrasse wie Allschwiler Zubringen oder Südumfahrung – ist in Anbetracht der negativen Auswirkungen auf Bewohner, Verkehrsteilnehmende und Umwelt nicht verantwortbar. Heute schon reicht die Kapazität in Stosszeiten nicht aus, um den zunehmenden Verkehr zu bewältigen – geschweige denn, um das zusätzliche Verkehrsvolumen aus dem Bachgrabengebiet, wo laufend neue Arbeitsplätze entstehen, aufzunehmen. Ein Rückbau führt unweigerlich zum Verkehrskollaps – und damit zu untragbarem Ausweichverkehr in die Quartiere.
Es gilt nun, den angerichteten Schaden auf ein tragbares Minimum zu reduzieren, und das sich abzeichnende Verkehrschaos im Raum Basel West, insbesondere in Bezug auf den Nordtangenten-Zubringer, dennoch in den Griff zu bekommen. Um die Situation langfristig einer Lösung zuzuführen fordert der ACS Sektion beider Basel u. a. den Bau des Zubringers Allschwil, welcher anfangs 2009 aus dem kantonalen Richtplan gestrichen worden ist, obwohl er im Aktionsprogramm Stadtent-wicklung „Werkstadt Basel“ aufgenommen und beschlossen wurde.
Auskunft: Urs Schweizer, Präsident ACS Sektion beider Basel
Aufruf an die Baselbieter Regierung
Für eine zügige Fertigstellung der Bauarbeiten an der H2-Umfahrung
Der Rechtsstreit um die Vergabe der Arbeiten am Schönthal-Tunnel droht den Bau der Schnellestrasse H2 zwischen Liestal und Pratteln zu verzögern. Es wird befürchtet, dass dadurch weitere Mehrkosten und neue Verspätungen im Zeitplan entstünden.
Muttenz, 9. September 2009 – Autofahrer warten seit 30 Jahren auf die H2-Umfahrung. Der nun drohenden erneuten zeitlichen Verzögerung von bis zu einem Jahr bringt der ACS Sektion beider Basel keinerlei Verständnis entgegen. Das Projekt ist mehrfach durch demokratische Abstimmungen legitimiert und eine weitere Verschiebung stellt eine Miss-achtung des klar zum Ausdruck gebrachten Willens der Baselbieter Stimmbürger dar.
Die Behörden des Kantons Basel-Landschaft werden vom ACS Sektion beider Basel in ihrer Haltung bestärkt, eine erneute Ausschreibung des Schönthal-Tunnels zu verhindern und somit die bereits begonnen Arbeiten an der H2-Umfahrung zügig weiterzuführen und deren Fertigstellung auch zu beschleunigen.
Das Beschreiten des Rechtsweges seitens eines unterlegenen Mitbewerbers wäre nur legitim, wenn die Vergabe des Bauauftrages durch die Behörden tatsächlich fehlerhaft gewesen wäre. Sollte sich aber herausstellen, dass der Unterschied zwischen den beiden Offerten - wie in der Presse ausgeführt - tatsächlich nur CHF 8'000.– bei einem Auftrags-volumen von CHF 118 Mio. beträgt, so stellt sich die Frage der Verantwortlichkeit der Einspruch erhebenden Partei für entstehende Verzögerungen und Mehrkosten.
Der ACS Sektion beider Basel begrüsst es deshalb, wenn die kantonale Baudirektion alles unternimmt, um eine Verzögerung zu verhindern oder wenigstens deren allfälligen Aus-wirkungen zu minimieren. Es ist auch zu wünschen, dass sich die gerichtlichen Instanzen nicht für wirtschaftliche Partikularinteressen einspannen lassen und das Augenmass für die gebotene Verhältnismässigkeit behalten.
Tel. 061 311 86 71
ACS Sektion beider Basel, Hofackerstrasse 72, 4132 Muttenz, Tel. 061 465 40 40
Anlässlich des 'Caravan Europe' beehrt der 'Classic Car Club of America' die Stadt Basel mit seinem Besuch. Der ACS Sektion beider Basel organisiert am
Montag, 5. Mai 2008, zwischen 10.30 - 13.00 h
den Empfang auf dem Münsterplatz.
Die Delegation des CCCA aus den USA wird im Auhafen ihre 22 Oldtimer in Empfang nehmen und dort von ca. 10 Basler Oldtimern des SMVC (Schweizerischen Motorveteranen Clubs) abgeholt und auf den Münsterplatz eskortiert. Dort werden die Fahrzeuge gegen 10.45 Uhr eintreffen und zur Besichtigung aufgestellt.
Um ca. 12.45 Uhr wird das Rallye durch Europa (Caravan Europe) mit Stationen in Colmar, Mülhausen (Schlumpf Museum), Molsheim (Bugatti Werk), Stuttgart (Mercedes Museum), Oberammergau, Neuschwanstein, Garda See, Verona, Venedig, Maranello (Ferrari), Montecatini, Florenz, Siena, Cinque Terre , Sta. Margherita, Portofino und Genua gestartet, wiederum eskortiert von Basler Gleichgesinnten. Enden wird die Europatour am 26. Mai 2008 in Genua, von wo die Fahrzeuge wiederum via Seeweg in ihre Heimat zurückkehren werden.
Markus Hasler, Geschäftsführer
Tel. 061 465 40 40
Der Vorstand des ACS beider Basel hat Markus Hasler zum neuen Geschäftsführer ernannt. Markus Hasler wird seine Stelle am 1. Januar 2008 als Nachfolger von Olivier Savoy antreten.
Markus Hasler leitete während 15 Jahren als Direktor der Casino-Gesellschaft Basel erfolgreich die Geschicke des Stadtcasinos. Mit ihm konnte eine erfahrene und in der Region bekannte und verankerte Führungspersönlichkeit verpflichtet werden, der es nun unter anderem obliegt, den Umzug der Geschäftsstelle in die Räumlichkeiten des Pantheon Basel in Muttenz Mitte 2008 vorzubereiten und zu realisieren.
Mit diesem Umzug will der ACS Basel nicht nur seine Verbundenheit mit dem historischen automobilen Erbe bezeugen. Vielmehr eröffnen sich dem ACS Basel mit diesem Schritt zahlreiche neue Perspektiven für die weitere Entwicklung des Clubs in der Nordwestschweiz. Nebst der guten Verkehrsanbindung wird der ACS Basel im Pantheon Basel seine Veranstaltungstätigkeit ausbauen und seine beliebten Mitgliederdienstleistungen in einer einzigartigen Atmosphäre anbieten können.
Das Pantheon Basel, das grösste Forum für Oldtimer der Schweiz, wird Mitte 2008 eröffnet. Architektonisch eingebettet wird das Forum in die denkmalwürdige Bausubstanz der ehemaligen Reparatur- und Maschinenhalle Züblin von 1965 in Muttenz. Initiator des Pantheon Basel ist Stephan Musfeld.
Der ACS Schweiz, gegründet am 6. Dezember 1898 in Genf, bezweckt den Zusammenschluss der Automobilisten zur Wahrung der verkehrspolitischen, wirtschaftlichen, touristischen, sportlichen und aller weiteren mit dem Automobilismus zusammenhängenden Interessen wie Konsumenten- und Umweltschutz. Er widmet der Strassenverkehrsgesetzgebung und ihrer Anwendung seine besondere Aufmerksamkeit. Er setzt sich ein für die Verkehrssicherheit auf der Strasse. Der Gesamtclub setzt sich aus den Mitgliedern seiner insgesamt 21 Sektionen zusammen, welche sich wiederum als selbständige Vereine organisieren .
Der Vorstand des ACS Basel hat an seiner letzten Sitzung beschlossen, per Mitte 2008 die Geschäftsstelle des ACS Basel neu in den Räumlichkeiten des Pantheon Basel in Muttenz einzurichten.
Vor den Toren Basels entsteht zur Zeit das gr ö sste Forum für Oldtimer der Schweiz, das Pantheon Basel. Architektonisch eingebettet wird das Forum in die denkmalwürdige Bausubstanz der ehemaligen Reparatur- und Maschinenhalle Züblin von 1965 in Muttenz. Initiator des Pantheon Basel ist Stephan Musfeld.
Das Pantheon Basel wird Mitte 2008 eröffnet und bietet dann auf 7'500 m 2 alles Erdenkliche im Zusammenhang mit Oldtimern: Ausstellung von Privatoldtimern, Verkauf von Oldtimern, professionelle Werkstätte, Mietwerkst ä tte, Shop, Veranstaltungs- und Tagungsräumlichkeiten, Gastronomie.
Mit diesem Umzug will der ACS Basel nicht nur seine Verbundenheit mit dem historischen automobilen Erbe bezeugen. Vielmehr eröffnen sich dem ACS Basel mi t diesem Schritt zahlreiche neue Perspektiven für die weitere Entwicklung des Clubs in der Nordwestschweiz. Nebst der guten Verkehrsanbindung wird der ACS Basel im Pantheon Basel seine Veranstaltungst ä tigkeit ausbauen und seine beliebten Mitgliederdienstleistungen in einer einzigartigen Atmosphäre anbieten können.
Das Projekt Pantheon wird anlässich des Raid | Auto Passion in der Messe Schweiz Basel vorgestellt, Halle 2, Rundhof, am:
- Mittwoch, 22. August 2007, 17.30 Uhr – 20.00 Uhr
- Donnerstag, 23. August 2007, 11.00 Uhr – 16.00 Uhr
Wir würden uns über Ihren Besuch sehr freuen.
Für weitere Auskünfte:
Clubsekretariat ACS beider Basel, Telefon 061 465 40 40
Stephan Musfeld, Pantheon Basel, Telefon 061 319 50 50